Hintergründe

Ich beschäftige mich ehrenamtlich mit der Vermeidung von Rückfällen und der Unterstützung von Menschen aus dem Umfeld von Suchtkranken. Wenn wir über das Umfeld reden, dann gehören dazu nicht nur die Angehörigen, Partner, Kinder und Verwandte, sondern auch der Kreis der Arbeitskollegen und Chefs. Drogen und Suchtprobleme gestalten sich schwierig im betrieblichen Alltag. Angefangen vom „Mal blau machen“, geht es um die Gefahren eines Führerscheinverlustes und vielen, vielen anderen Gefahren.

Im Prinzip geht es um die Gefahr für Normal und Pegeltrinker und/oder stressbedingtem Drogenkonsum vor und während der Arbeit. Leistungseinschränkungen, Reduzierung des Gesamtleistung und wirtschaftliche Folgen für Betrieb und die Betroffenen. Wichtig auch die Folgen für die Produktivität im Betrieb. Es kann kein Programm oder eine Anweisung geben um einen Suchtkranken dazu zu bewegen mit dem Trinken oder mit dem Konsum von Suchtmitteln aufzuhören.

Ich weiß, dass nur der Hilfe bekommt, der auch Hilfe sucht. Das gilt jedoch nicht nur für Alkoholabhängige selbst, sondern auch deren sozialen Umkreis. Deshalb kann unser Ziel auch nur die Aufklärung sein, für Sicherheit zu sorgen und aufzuklären. Ähnlich wie der Ansatz mit Führungskräften ins Gespräch zu kommen, können auch Beratungsgespräche in Firmen, mit Betriebsrat, Geschäftsleitung, Führungskräften und Mitarbeitern zu einer präventiven Information sorgen. Suchtkranke können konsumieren, aber auch(noch) funktionieren, die Frage die sich stellt: Wie lange kann das gutgehen?

Hier möchte ich ansetzen.

Ich möchte kurz beschreiben, es handelt sich nicht um eine Lesung im herkömmlichen Sinn, deshalb beschreibe ich es immer als Lesung/Gespräche und Diskussion. Nur zu Beginn lese ich aus dem neuen Ratgeber „Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr…“ Meist folgt schnell der Einstieg in Gespräche und Diskussionen. In jedem Fall stehe ich zur Verfügung bis alle Fragen beantwortet wurden, häufig eben von Angehörigen auch verstärkt nach dem offiziellen Teil. Wichtig: Alles ehrenamtlich

Aus diesem Grund biete ich Möglichkeiten zu kostenlosen Lesungen/Gespräche in Selbsthilfegruppen, Kliniken, Suchteinrichtungen aber auch in Firmen.

Die Hauptthemenbereiche:

  • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld.
  • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung bis zu Zeit nach dem Klinikaufenthalt.
  • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben und Vorbereitung auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang)
  • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens
  • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr
  • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“
  • Lebensmittelkonzerne zu Alkohol in ihren Produkten